Laserauftragschweißen

Auftragschweissen

Laserauftragschweißen mit Pulver und Draht zur Instandsetzung und Modifikation

Beim Laserauftragschweißen erfolgt ein Oberflächenauftrag mittels Aufschmelzen und gleichzeitigem Aufbringen eines Materials auf ein Werkstück. Das Laserauftragschweißen dient zur Veredelung von Oberflächen und wird eingesetzt, um Bauteile zu reparieren oder zu modifizieren, die nicht kostengünstig ausgetauscht werden können.

Das Auftragschweißen mit einem Laser erfolgt durch Zufuhr von einem oder mehreren Drähten oder der Zufuhr von metallischem Pulver. Dies kann manuell oder automatisiert erfolgen.

Der Hauptvorteil dieses Verfahrens gegenüber anderen Reparaturverfahren liegt in der hohen Qualität.

Hitzeempfindliche Oberflächen und Beschichtungen werden vergleichbar verzugsfrei bearbeitet. Auch die üblichen Verfärbungen an polierten Flächen sowie Einbrandstellen bleiben aus. Angrenzende Narbungen bleiben unverändert. Die sonst aufwendige Nachbearbeitung wird auf ein Mindestmaß reduziert.

Anwendungsvideo zum Laserauftragschweißen mit Pulver

Vollautomatisierte Anwendung

Beim Laserauftragschweißen mit Pulver schmilzt das Metallpulver auf und verbindet sich mit dem Metall des Werkstücks. In der industriellen Anwendung wird das Laserauftragschweißen mit Pulver hauptsächlich vollautomatisiert eingesetzt. Laserauftragschweißen mit Draht beziehungsweise Band als Zusatzwerkstoff funktioniert analog zum Verfahren mit Pulver und kommt überwiegend an manuellen Laserschweißanlagen zum Einsatz.

Laserauftragschweißen mit Draht

1: Laserstrahl 2: Draht 3: Werkstück 4: Auftrag


Illustration zu Laserauftragschweissen

 


Für das Laserauftragschweißen empfohlene Lasersysteme

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