Der Unterschied zwischen manuellem und automatisiertem Laserauftragschweißen

Manuelles Laserauftragschweißen

Bei diesem Verfahren schaut der Schweißer über eine Optik auf das zu schweißende Objekt und legt den Zusatzwerkstoff manuell auf die zu schweißende Stelle. Meist besteht dieser Zusatzwerkstoff aus einem dünnen Draht mit Durchmessern zwischen 0,15 und 0,8 Millimetern. Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, wird durch den Schweißer die Schweißrichtung und die Menge des zugeführten Zusatzmaterials direkt und unmittelbar variiert. Oft wird beim manuellen Laserauftragschweißen mit einem gepulsten Laser geschweißt.

Automatisiertes Laserauftragschweißen

Automatisiertes Auftragen von draht- oder pulverförmigen Zusatzwerkstoffen beim Laserschweißen erfolgt maschinell. Hier kann neben Draht auch metallisches Pulver zum Einsatz kommen. Notwendige Voraussetzungen bilden neben der geeigneten Hardware auch eine spezifisch gestaltete Software. Diese Software liefert die notwendigen CAM-Daten an die Laserschweißanlage, ermöglicht das Erstellen von Volumenmodellen und legt die Schweißparameter für die einzelnen Beschichtungsebenen fest.

Mit Autoweld 5.0 bietet OR Laser ein Automatisierungsprogramm, das die Produktivität beim Schweißen stark verbessert. Automatisiertes Auftragen von draht- oder pulverförmigen Werkstoffen kann ohne Programmieraufwand eingerichtet und die Auftragsraten um den vier- bis sechsfachen Faktor gesteigert werden.

 


Manuelle und automatisierbare Lasersysteme

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