Scannerschweißen

Scannerschweißen

Für das Schweißen in der Serienproduktion gilt: Zeit ist Geld!

Beim Scannerschweißen spart man von Anfang an viel Zeit, da bei dieser Technologie die Bewegung von Bearbeitungsköpfen oder Werkstücken entfällt. Stattdessen erfolgt die Laserstrahlführung über bewegliche Drehspiegel. Der Laserstrahl wird über die Drehspiegel abgelenkt, positioniert und fokussiert. In dem dadurch entstandenen Bearbeitungsfeld kann schnell und präzise geschweißt werden. Die Größe des Bearbeitungsfeldes ist dabei abhängig vom Ablenkwinkel und vom Arbeitsabstand. Der erzielbare Fokusdurchmesser am Werkstück und die Bearbeitungsgeschwindigkeit hängen von der Brennweite der eingesetzten Optik, dem Material und den Strahleigenschaften des Lasers ab.

1: Laserstrahl 2: Scanner 3: Objektiv 4: Bearbeitungsfeld 5: Werkstück


Illustration zum Scannerschweissen

Um dreidimensionale Bauteile ohne Bewegung des Bearbeitungskopfes oder des Werkstücks bearbeiten zu können, kann durch ein zusätzliches Linsensystem der Fokussierpunkt auch in Richtung der z-Achse schnell verschoben werden.

In Verbindung mit einem Roboter kann beim Schweißvorgang die Scanner Optik in einer Art fliegender Bewegung (Welding-on-the-fly) über ein Werkstück geführt werden. Dabei werden die Bewegungen in Echtzeit synchronisiert, der Arbeitsraum vergrößert und eine dreidimensionale Bauteilbearbeitung ermöglicht.

 


Für das Scannerschweißen empfohlene Lasersysteme

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